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 | Förderverein Kunst am Bodendenkmal Nordkanal e.V. |
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Dokumentarfilm über Architektur, Kunst und Kulturdenkmäler in der Stadt Kaarst
11.07.2010 Points of View: Präsentation eines Modells für eine Großplastik in Kaarst von Tony Cragg Unter dem Titel "Points of View" präsentierte der Förderverein Kunst am Bodendenkmal Nordkanal e.V. am 11.7.2010 in Galerie Splettstößer im Alten Rathaus in Kaarst das Modell einer Großplastik für Kaarst, das der weltberühmte Künstler Tony Cragg entworfen hat. Prof. Cragg war an diesem Tag anwesend. Zwei Wochen lang werden neben dem Modell Entwürfe, Zeichnungen, Grafiken und Aquarelle von Tony Cragg in der Galerie zu sehen sein.
Publikum bei der Präsentation des Modells in der Galerie Splettstößer (Foto: K. Stevens)
 Tony Cragg, Brigitte Splettstößer (Galeristin), Markus Albiez (Vorsitzender Förderverein) (Foto: K. Stevens)
"Points of View" Modell von Tony Cragg, Copyright VG Bild-Kunst, Bonn 2010 (Foto: M. Albiez)
Im Sommer 2009 fasste der Förderverein den Entschluss, sich nach dem Kunstwerk „Brücken über den Nordkanal“ von Wilhelm Schiefer für eine weitere Großplastik am Nordkanal zu engagieren. Die Beteiligten waren sich schnell einig, mit Tony Cragg Kontakt aufzunehmen. Von den Arbeiten des in Liverpool geborenen Turner-Preisträgers und Rektors der Düsseldorfer Kunstakademie waren alle gleichermaßen begeistert. Nach einem ersten Gespräch mit Prof. Cragg in dessen Atelier in Wuppertal und einer gemeinsamen Besichtigung des projektierten Standorts war Cragg gerne bereit, ein Modell zu entwerfen. Geplant sind zwei über 8 Meter hohe Bronzeskulpturen an beiden Ufern des Nordkanals. Das zugrundeliegende künstlerische Konzept formuliert der Vorsitzende des Fördervereins Markus Albiez wie folgt: „Unter dem Titel „Points of View“, was so viel wie Stand- oder Gesichtspunkte heißt, soll mit der Cragg-Skulptur das künstlerische Konzept fortgesetzt werden, das mit dem „Brücken“-Projekt begonnen wurde. Die Kunstwerke haben die Kraft städtische Räume neu zu definieren, bieten überraschende ästhetische Erfahrungen und sind ein Symbol für die Überschreitung von Grenzen sowie die Zusammenführung und Verknüpfung unterschiedlicher Orte oder Standpunkte.“
Für den Förderverein beginnt nun mit der Realisierung des Projekts die heiße Phase, die einen langen Atem braucht: Neben vielen Gesprächen und organisatorischen Aufgaben kümmern sich die Mitglieder des Fördervereins vor allen Dingen um die sichere Finanzierung der geplanten Großplastik. „Doch werden alle Beteiligten getragen von einem wunderbaren und ästhetisch anspruchsvollen Entwurf eines großen Künstlers“, wie Albiez versichert.
 27.04.2010 Einweihung der "Brücken"-Illumination Im Rahmen eines festlichen Aktes bei Sekt und Brezeln wurde die "Brücken"- Illumination durch Bürgermeister Franz-Josef Moormann und die Regiobahn an
unseren
Förderverein übergeben. Nach Ansprachen durch den Bürgermeister, Herrn Dr. Will,
Aufsichtsratsvorsitzender der Regiobahn, und Herrn Korn,
Geschäftsführer
der Regiobahn, sowie Herrn Schiefer und Herr Albiez
vom Förderverein, wurde um 21.30 Uhr mit einem Fanfarenstoß die
Beleuchtung angeschaltet. Der Förderverein
ist
sehr froh und dankbar über die künstlerische
Illumination, da das Kunstwerk
auf
diese Weise gleichsam vollendet wurde, da es nun auch in der Nacht sichtbar ist
und neugierig macht.
 Copyright 2010 Klaus Stevens
Das Ziel war es, eine atmosphärische Beleuchtung zu schaffen, die das Kunstwerk
in ein Lichtgewand hüllt. Und dies scheint gelungen. Durch 28 Spotlights werden
Lichtakzente gesetzt, die die Stelzenhäuser verzaubern. Filigran und leicht schweben die fünf Häuschen und verbindenden Stege in der Luft. Ein neuer visueller Gesamteindruck ist entstanden, so dass Besucher bei Nacht ein Kunsterlebnis der ganz besonderen Art geboten bekommen.
Rechtzeitig zum 200-jährigen Nordkanalfest erstraht nun das Kunstwerk vom
Einbruch der Dämmerung bis Mitternacht.
Die Regiobahn GmbH als Initiator, die Elektrofirma Jansen aus Heinsberg und das
RWE finanzierten und installierten die Beleuchtung. In einer vorbildlichen Kooperation wurden die Elektroleitungen von RWE-Auszubildenden und von einem
Elektrofachmann der Firma Jansen verlegt. Vorab wurde mittels EDV-Programm durch die Lichtarchitektin Monika Lohmann, Lichtplanung Dinnebier-Licht GmbH aus
Wuppertal, die Anordnung der Strahler mit den entsprechenden Streuscheiben
geplant.
Bei der Anordnung der Strahler musste auch an den Straßenverkehr auf der
Neersener Straße – L 390 – gedacht werden, so Geschäftsführer der Regiobahn,
Joachim Korn. Mit diesem Vorhaben ist die Stadt Kaarst wieder um eine Attraktion
reicher geworden. Der Förderverein „Kunst am Bodendenkmal Nordkanal e.V.“ wird
die Unterhaltung und Betreuung des Kunstwerks übernehmen. Die Beleuchtung wird über eine Zeitschaltuhr geschaltet, so dass sich der Stromverbrauch in Grenzen hält.
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